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WESTERWALD

Ulrike Höfken auf Umstellungsbetrieb in Maxein

Artikel aus der Westerwälder-Zeitung vom 11. Juni 2018

Die Ministerin und ihr Lob für Familie Aller
Umwelt Um zu zeigen, wie wichtig Landesprogramme sind, macht Ulrike Höfken gleich zweimal im Westerwald Station
Von unserem Mitarbeiter Elias Müller
Maxsain. Kurz zuvor war sie noch auf der Umweltministerkonferenz in Bremen, am Samstag dann besuchte sie zwei Projekte im Westerwald, die die Ziele der Konferenz im besten Sinne umsetzen. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken war am Wochenende auf dem Wildkräuterwanderweg am Wiesensee und auf dem Wiesenhof in Maxsain zu Gast. In einer landesweiten Tour informierte sie über die „Aktion Grün” und stellt gleichzeitig Projekte vor, die Vorbild für die Ziele der Aktion sind.
Das Landesprogramm bündelt Projekte, Verbände, Initiativen und Gruppierungen, die sich auf eigene Art den Naturschutz auf die Fahne geschrieben haben. Die „Aktion Grün” ist in Bereichen wie Moorschutz, Schutz von Grünland, Umweltbildung und Biotopvernetzung, aber auch in der Förderung des Ehrenamts und dem besonderen Schutz von Leitarten aktiv. Erste Station für die Minister war am Samstag der Wiesensee, wo sie den Themenschwerpunkt „Grün schmeckt” vorstellte. „Wildkräuter sind wertvolle Kräuter: Sie bilden die Lebensgrundlage für Insekten und Bienen, unsere Nutzpflanzen wiederum sind auf die Bestäubung angewiesen”, erklärte Höfken, warum der Wildkräuterwanderweg einen entscheidenden Beitrag zum Naturschutz leistet. Die Politikerin wanderte gemeinsam mit der Regionalinitiative „Kräuterwind“ und lokalen Akteuren von Naturschutz und Regionalvermarktung um den See und sprach über die Ziele und die Umsetzung der „Aktion Grün“. Neben der Bedeutung des direkten Naturschutzes betonte sie immer wieder, wie wichtig der Verbraucher in dieser Aktion ist. „Wir müssen die Menschen dazu bringen, wieder gesund, saisonal und regional zu essen“, forderte Höfken. „Kräuterwind ist dafür ein beispielgebendes Projekt.“
Nach dem gemeinsamen Verarbeiten und Essen der Wildkräuter am Wiesensee machte sich die Umweltministerin auf den Weg nach Maxsain, wo sie den Wiesenhof der Familie Aller besuchte. Hier folgte sie gleichzeitig der Einladung des Kreisverbands der Grünen. Mit der landesweiten Kampagne „SchätzeN der Natur“ setzt sich die Partei, der Höfken ebenfalls angehört, ebenfalls für die Verbindung von Naturschutz und gesunder, bewusster Ernährung ein. Für den Kreisverband ist dies schon die dritte Veranstaltung in diesem Jahr, zu der neben Bürgern auch Vertreter des Bauernverbandes eingeladen waren.
Höfken lobte den Einsatz von Andreas und Annette Aller, die ihren Hof von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umstellen. „Die bäuerliche Landwirtschaft muss erhalten bleiben, Ziel ist definitiv die ökologische Bewirtschaftung der Betriebe“, erklärte Höfken, warum Höfe wie der Wiesenhof wichtige Parteien in der „Aktion Grün“ sind.
Sie betonte die Relevanz von regionaler Landwirtschaft für die Biodiversität und hob die Bedeutung von ökologisch hergestellten Nahrungsmitteln hervor. An diesem Tag wurde nicht nur durch die hausgemachte Verpflegung durch die Familie Aller klar: Grün schmeckt!

Veröffentlicht am 12.06.2018 11:13 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Veröffentlicht am 24.05.2018 7:49 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Gespräch mit dem Bauernverband

http://www.ww-kurier.de/artikel/67318-regionale-produkte-ins-bewusstsein-ruecken

Veröffentlicht am 07.05.2018 15:09 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Radwege-Bedarfsplan einstimmig bewilligt

Hier der Antragstext

Bedarfsplan für Radmobilität im Westerwaldkreis


Die Kreisverwaltung wird beauftragt einen Bedarfsplan für Radmobilität für den Westerwaldkreis zu erstellen. Dazu sind Radwege parallel zu Gemeinde-, Kreis- oder auch Landesstraßen notwendig. Dieser Bedarfsplan soll in den Ausschüssen beraten und im Kreistag zur Abstimmung gebracht werden. So lange es noch keinen Bedarfsplan für Radmobilität gibt, soll bei allen Straßenplanungen geprüft werden, ob ein Radweg parallel zur Straße möglich und sinnvoll ist.


Begründung:


Erfreulicher Weise sind in den letzte Jahren viele neue radtouristische Weg im

Westerwald geschaffen worden. Diese werden auch von den Westerwäldern gerne angenommen. Diese Radwege sind aber nur bedingt dazu geeignet, schnell und mit dem geringsten Kraftaufwand zur Arbeit zu fahren oder auch zum Einkaufen. In den Städten ist das Fahrrad ein wesentlicher Faktor für die Mobilität ohne Emissionen. Mit den Elektrofahrrädern und mit entsprechenden Radwegen könnte das Radfahren auch bei uns einen größeren Beitrag zur Mobilität leisten.

Veröffentlicht am 16.03.2018 17:29 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

Veröffentlicht am 28.02.2018 19:22 Uhr. 0 KommentareKommentar abgeben

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